Archiv des Autors: SätzeundSchätze

Über SätzeundSchätze

Das Literaturblog Sätze&Schätze gibt es seit 2013. Gegründet aus dem Impuls heraus, über Literatur und Bücher zu schreiben und mit anderen zu diskutieren.

Theres Essmann: „Federico Temperini“ — leseschatz

Zwei Männer, fast schon zwei Welten, die kollidieren und somit Raum für Neues schaffen. Ein zarter Klang ist es, der mit seiner Schwingung an Intensität zunimmt. Bei Saiteninstrumenten, wie zum Beispiel einer Geige oder Gitarre, wird die Saitenschwingung des angespielten Grundtons auf dieselbe Saite eines daneben liegenden Instruments übertragen. So verhält es sich auch bei […]

Theres Essmann: „Federico Temperini“ — leseschatz

Theres Essmanns Erzähldebüt über Väter und Söhne, Taxen und Takte: „Federico Temperini“ — Bücheratlas

„Und dann begann die Musik mit einem riesigen Wumms!“ Das klingt nicht nach dem feinen Besteck, mit dem ein Musikkritiker ein Konzert zu sezieren pflegt. Aber Jürgen Krause, der da gerade im Block B der Kölner Philharmonie sitzt, sagt selbst von sich, dass er mit klassischer Musik wenig vertraut sei. Zu diesem Kunst-Erlebnis ist er […]

Theres Essmanns Erzähldebüt über Väter und Söhne, Taxen und Takte: „Federico Temperini“ — Bücheratlas

Theres Essmann – Federico Temperini — Buch-Haltung

Es ist der geheimnisvolle Fahrgast namens Federico Temperini, der im Taxifahrer Krause eine Neugier weckt: die Neugier auf den Teufelsgeiger Niccolo Paganini. Theres Essmanns Debüt „Federico Temperini“ Der Beitrag Theres Essmann – Federico Temperini erschien zuerst auf Buch-Haltung.

Theres Essmann – Federico Temperini — Buch-Haltung

Virtuelle Schreibwerkstatt mit Jutta Reichelt

Die Schriftstellerin Jutta Reichelt bietet einen besonderen Corona-Service: Eine Art virtueller Schreibwerkstatt. Anregungen und Tipps, die hilfreich sind, wenn man sich an seinen eigenen ersten Text nicht herantraut oder von einer Schreibblockade geplagt wird oder einfach auch gemeinsam mit anderen schreiben will.
Wer mitmachen möchte, kann auch ihren Geschichtengenerator aktivieren. Das heißt: Um einige wenige Worte einen kleinen Text spinnen.
Zur Anregung wird das in die Manege geworfen: LOTTE (schwer bepackt), NÖ und SCHIFFSDECK
Mehr lest ihr hier: https://juttareichelt.com/2020/03/20/tag-1-kleine-lockerungsubungen/

Patricia Highsmith über Geduld und Selbstvertrauen

„Ein Buch entsteht nicht in einem Rutsch wie beispielsweise ein Gedicht; es ist ein langfristiges Projekt, das Zeit und Energie verlangt, aber ebenso eine gewisse Fertigkeit, und deshalb kommt es vor, dass der erste und vielleicht auch der zweite Versuch noch keinen Markt findet. Ein Schriftsteller sollte nicht glauben, er sei schlecht oder erledigt, wenn dieser Fall eintritt, und ein Schriftsteller mit echtem Antrieb wird das auch nicht tun. Aus jedem Misserfolg lässt sich etwas lernen. Man muss sich darauf verlassen, wie es jeder erfahrene Schriftsteller tut, dass dort, wo dieser Einfall herkam, noch mehr Einfälle sind, dass dort, wo die anfängliche Kraft herkam, noch mehr Kraft ist, und dass man unerschöpflich ist, solange man lebt.“

Patricia Highsmith ist wohl selbst das beste Beispiel für diese Unerschöpflichkeit. Zwar hatte sie das Glück, gleich mit ihrem ersten Roman „Strangers on a train“ – vor allem nach dessen Verfilmung – weltberühmt zu werden. Doch die Ideen und die Kreativität blieben ihr auch weiter in ihrem langen Leben nicht aus.

Wie man Ideen erkennt, wie ein Plot entsteht, über abstrakte und konkrete Probleme beim Schreiben, darüber gab sie ihr Wissen in einem empfehlenswerten Buch für alle Schreibenden weiter: „Suspense oder Wie man einen Thriller schreibt“ kann ich jedem, der an einer längeren Erzählung oder einem Roman arbeitet, empfehlen. Dabei muss es nicht unbedingt ein Thriller sein: Die praktischen Tipps gelten für alle Genres.

Das Buch erschien in deutscher Übersetzung von Anne Uhde im Diogenes Verlag.